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Die Elektromobilität wird im Zuge der Energie- und Verkehrswende in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Als städtischer Netzbetreiber besteht eine unserer Hauptaufgaben darin, das Stromnetz bestmöglich auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten. Da der Anschluss von Ladeinfrastruktur überwiegend im Verteilnetz, also der Nieder- und Mittelspannungsebene erfolgen wird, ist für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ein leistungsstarkes und intelligentes Verteilnetz entscheidend.
Hier finden Sie alle notwendigen Informationen, um Ihre Ladeeinrichtung erfolgreich an das Netz der Stadtwerke Saarbrücken anzuschließen.
Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit einer Leistung von jeweils > 4,6 kVA sind dreiphasig im Drehstromsystem anzuschließen. Um bei einphasigem Laden eine Unsymmetrie > 4,6 kVA zu verhindern, muss die Leistung pro Außenleiter (Phase) auf 4,6 kVA oder der Strom pro Außenleiter (Phase) auf 20 A begrenzt werden.
Dazu kommt eine Symmetrieeinrichtung (Unsymmetrie-Überwachung) zum Einsatz, welche auch Bestandteil der Ladeeinrichtung sein kann. Nähere Informationen dazu finden Sie im FNN-Hinweis Anforderungen für den symmetrischen Anschluss und Betrieb nach VDE-AR-N 4100 (siehe Weitere Informationen und Downloads).
Gemäß FNN-Hinweis Netzintegration Elektromobilität sind für Anschlüsse in der Mittelspannung (nach VDE-AR-N 4110) und in der Hochspannung (nach VDE-AR-N 4120) alle Anschlüsse, also auch Anschlüsse für Ladeinfrastruktur, schon in der Planungsphase vor Bestellung wesentlicher Komponenten mit dem Netzbetreiber abzustimmen.
► DKE (VDE) Technischer Leitfaden Ladeinfrastruktur Elektromobilität
► ELEKTRO+ Leitfaden Elektromobilität in Wohngebäuden
►FNN Hinweis Anforderungen für den symmetrischen Anschluss und Betrieb nach VDE-AR-N 4100
►Der Podcast zu Elektromobilität und Stromnetz - Geschichten zu E-Mobilität, Energiewende und Stromnetz